Delicate Arch im Arches Nationalpark
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Neuseeland (Nord-Insel)

Auckland vom Tower

Ankunft in Auckland:

 

Wir landen morgens um 2 Uhr am Flughafen Auckland. Wir haben ein Hotel in Flughafennähe gebucht. Es dauert ewig, bis der richtige Shuttlebus kommt. Das Hotel ist nicht so vertrauenswürdig, sehr hellhörig, das Fenster geht nicht zu verriegeln. Es werden ein paar sehr unruhige Stunden Schlaf. Frühstück gibt es, natürlich nicht mit dem auf Samoa zu vergleichen, aber wir werden satt. Danach geht es per Shuttle wieder zum Flughafen. Dort holen wir unseren Mietwagen, einen Subaru. Mit Karte auf den Beinen geht es los nach Auckland City zum gebuchten Hotel für die nächsten 3 Nächte. Das Hotel kann man oben auf dem Bild sehen, das rechteckige, dunkle Gebäude. Es ist ein Hotel ohne Restaurant. Egal, unser Zimmer ist groß, hat eine Küche, ein großes Bad, Waschmaschine und Trockner. Kann man ja nach einer Woche schonmal gebrauchen.

 

Die nächsten 3 Tage erkunden wir Auckland und Umgebung. 

Nach 3 interessanten Tagen in Auckland geht die Rundreise weiter zur Coromandel Halbinsel. 

 

Los geht es erstmal Richtung Süden. Nur mit Karte, ohne Navi, verfahren wir uns auch gleich mal. Aber irgendwann finden wir die richtige Straße. Wir nehmen die Küstenstraße und machen einen Strandstopp bei Whakatiwai. Nachmittags kommen wir auf der Coromandel Halbinsel an und fahren dort nach Pauanui. Hier haben wir 3 Übernachtungen in einem kleinen Ferienhaus. Es ist eine wunderschönes kleines Örtchen mit einem traumhaften kilometerlangen Strand. Hier haben die Reichen ihre Wochenendhäuser und im Garten eine Landebahn. Das Flugzeug parkt am Anwesen. So etwas hatten wir bis dato noch nicht gesehen. 

Wir wollen in den nächsten 3 Tagen die Halbinsel erkunden. Leider regnet es am nächsten Tag, sodass wir uns erst einmal ein Schmetterlingshaus anschauen. 

Danach fahren wir ins Städtchen Coromandel im Norden der Halbinsel. Eigentlich wollen wir uns die Mammutbäume auf der Heimfahrt anschauen. Hierzu müssten wir aber eine Meile in den Urwald gehen. Der Parkplatz ist sehr abgelegen und dort liegen viele Scherben von eingeschlagenen Autoscheiben herum. Wir entschliesen uns lieber weiterzufahren. 

Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug zum Hotwater Beach. Bevor man zum Beach aufbricht, kann man in einem kleinen Geschäft am Parkplatz kleine Schaufeln kaufen. Am Beach befinden sich heiße Quellen, welche man aber suchen muss. Nur bei Ebbe kann man den Beach erreichen. Die ausgebuddelten Quellen werden immer wieder zugespült. Da wir keine Schaufel kaufen wollten, buddel ich mit den Händen und tatsächlich finde ich eine warme Quelle.

Danach fahren wir weiter und schauen uns noch ein kleines Museum an. Hier gibt es eine Dosensammlung und im Garten gibt es weiße Pfauen.

Am nächsten Tag geht es schon wieder weiter. Geplant sind 3 Übernachtungen in Roturua. Auf Anraten des Vermieters stoppen wir in Taurango. Dort gibt es ein kleines Naturschutzgebiet mit einem Rundweg. Ein bisschen Bewegung ist eine willkommene Abwechslung, aber bis hoch zum Leuchturm klettern wir dann doch  nicht. Wir fahren weiter Richtung Rotorua und stoppen unterwegs an einer Kiwifarm. Das müssen wir uns mal genauer ansehen. 

Nach Ankunft im Hotel machen wir uns noch zu einem Stadtrundgang auf. Die ganze Stadt scheint zu kochen. So was ähnliches haben wir ja schon mal in Japan, in der Stadt Beppu erlebt. Wir laufen zum Park mit den heißen Quellen. 

Auch die nächsten beiden Tage erkunden wir die Umgebung mit mehreren Gebieten mit heißen Quellen und Geysiren. 

Wir gehen auch in ein Bad mit heißen Quellen. Das war schon zum Teil eine Herausforderung, in das heiße Wasser zu steigen.

Weiter geht es nach Gisborne. Das Städtchen ist nicht so interessant. Wir haben es nur als Zwischenübernachtung gewählt. Das einzige was toll war, wir haben einen Haustransport gesehen. Hier werden wohl die Häuser komplett geliefert.

Wir fahren weiter auf der Küstenstraße bis Napier. Ein schönes Küstenstädtchen.

 

Hier erlebten wir eine abenteuerliche Nacht in einem historischen Hotel. Unser Zimmer im ersten Stock war toll. Nachdem wir zur Bett gegangen waren ging der Feueralarm los. Wir raus aus dem Bett und rein in die Klamotten und die Papiere aus dem Safe, ohne Papiere könnte es schwierig werden. Es war schon ein Problem aus dem Hotel zu kommen, ohne Aufzug. Also folgten wir einem älteren Herrn, die Treppe runter und durch die Küche ins Freie. Dort waren schon fast alle Gäste, einige sehr dünn bekleidet. Die Feuerwehr kam, hielt sich im Hotel auf und meinte es wäre ein Fehlalarm. Also wieder zurück ins Zimmer. Wieder ins Bett, aber die Sachen schon mal sprungbereit zurecht gelegt. Kaum eingeschlafen, wieder Alarm. Dieses Mal wussten wir wenigstens den Weg. Nach kurzer Wartezeit, wurde erneut Fehlalarm gemeldet. Also wieder zurück. Dieses mal beschlossen wir, die Kleidung gleich anzubehalten. Dies erwies sich als richtig, den keine 10 Minuten später war der nächste Alarm. Langsam nervte es aber wirklich. Einen 4. Alarm gab es zum Glück nicht. 
 

Am nächsten Tag fahren wir weiter zum Tongario Nationalpark.

Da es eine weite Strecke ist, kommen wir erst am späten Nachmittag an. Einen 2 Kilometer langen Wanderweg durch den Urwald machen wir dann aber trotzdem noch.

 

Für den nächsten Tag ist eine Wanderung im Gebiet Mt. Tongario machen. Anfangs war der Weg noch recht gut. Ab dem Wasserfall wurde es dann abenteuerlich. Nur kleine Stöcke markierten den Weg. Wir liefen bis zum Lake und entschlossen uns umzukehren. Die Wanderung war auch so über 20 kilometer lang. 

Wir fahren weiter nach New Plymouth immer die Küstenstraße an der Westküste enlang. Unterwegs schauen wir uns einen kleinen Park an.

In New Plymouth bleiben wir nur einen Tag. Wir fahren weiter Richtung Norden bis nach Waitomo, wo wir am nächsten Tag die Glühwürmchenhöhle anschauen wollen.  Wir kommen am späten Nachmittag an. Übernachten tun wir heute und morgen in einem tollen historischen Hotel. Wir ziehen nochmal los um was zu Essen. Leider sind hier in der Provinz kaum Gelegenheit so spät was zu essen. Also zurück zum Hotel, da bekommen wir noch etwas.  Leider dürfen wir in der Höhle nicht fotografieren. Danach fahren wir noch etwas in der Gegend herum.

Nun geht es wieder nach Auckland, wo wir noch eine Übernachtung im gleichen Hotel wie zu Beginn haben. 

 

Wir verbringen den letzten Tag noch in einem botanischen Garten und gegen Abend fahren wir zum Airport und geben den Wagen ab. Wir checken ein und 2 Stunden später starten wir Richtung Los Angeles. Dort haben wir 3 Stunden Aufenthalt, dann geht es weiter bis London und von dort zurück Stuttgart. 

 

Fazit:

Es war mal wieder eine wunderschöne Reise, welche uns auch ohne heiraten auf Samao absolut gefallen hat. Die Verbindung mit den beiden Reisezielen hat gepasst - eine Woche relaxen am Strand und 3 Wochen Abenteuerrundreise.

 

Ich hoffe euch hat unsere Reise gefallen.  

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© Andrea Gebhardt