Unsere Reisen
Unsere Reisen

Big Island Hawaii 06.11. - 11.11.2016

Unser erster Weg führt uns wieder zu Alamo, wo wir wieder einen kleinen Jeep bekommen. Die ersten beiden Übernachtungen auf der Insel haben wir im Nordwesten gebucht. Also machen wir uns sogleich auf den Weg zum Holua Resort in Kailua Kona.

 

Wir fahren durch Hilo und weiter an der Ostküste, wo wir dann zum Pepeèkeo Scenic Drive abbiegen. Es ist eine 6,5 km lange Seitenstraße, gesäumt von Palmen-, Mango-, Bananen- und Hala Bäumen. Es geht vorbei an Felswänden und Wasserfällen. Es fängt an zu nieseln. Deshalb halten wir nicht am Hawaii Tropical Botanical Garden. Am Ende der Straße halten wir zu einem Imbissstopp an einem sehr idyllischen Ort. Dort trinken wir einen Smoothie, einen der besten welchen wie je getrunken haben. Außerdem essen wir ein Thuna-Sandwich.

 

Da es schon sehr spät ist und der Weg noch sehr weit, fahren wir ohne weiteren Stopp durch bis zu unserer Unterkunft dem Holua Resort. Hier haben wir wieder eine wunderschöne große Wohnung mit Terasse.

Hawaiianisch Gartenspinne - Besucher am Balkon

Wir fahren noch zum Lebensmittel einkaufen, auch die Wasservorräte müssen aufgefüllt werden. Anschließend gehen wir gleich schlafen.

07.11.2016 Hawaii - Westküste

Wir frühstücken in Kailua-Kone mit Blick aufs Meer. Omlett und Blaubeer-Pancakes, mmmh lecker. 

 

Anschließend fahren wir an der Westküste in Richtung Süden. Über die malerische Hualälai Road, welche vom Highway 19 abgeht, erreichen wir Holualoa. Hier dreht sich alles um Kaffee. Da wir das auf Kauaii erst hatten, stoppen wir nicht und fahren weiter bis nach Kealakekua Bay. Hier landete Captain Cook 1778 - was als Entdeckung Hawaiis gilt. Erst sahen ihn die Insulaner als Gott Lono, doch wenige Wochen später wurde er getötet. Am Hikiau Heiau steht ein weißer Obelisk um ihn zu ehren.

 

Die Bucht ist ein Meeresschutzgebiet und ein Paradies für Taucher und Schnorchler. 

Anschließend fahren wir auf einer Nebenstraße weiter bis zum Pu'uhonua O Honaunau National Historic Park. Es ist sehr heiß und wir haben irgendwie keine Lust auf dieses historische, nachgebaute Dorf. So suchen wir uns den Weg zu einem Strand der Einheimischen. 

 

Wir fahren weiter nach Ho'okena und dort zur Kauhako Bay mit ihrem Klippen. Die Bucht zieht Taucher und Schnorchler an. Hier bleiben wir den ganzen Nachmittag.

 

Abends wird selbst gekocht und auf dem Balkon bei einem Glas Wein der Abend ausklingen lassen. 

 

08.11.2016 Hawaii Westküste - Südosten

Nach einem ausgiebigen Frühstück müssen wir schon wieder die Koffer packen. Wir checken aus und fahren in Richtung Norden los. Wir haben in den Nachrichten gehört, dass eine große Welle auf die Küste von Hawaii treffen soll, deshalb sollte man nach Möglichkeit nicht schwimmen gehen. Das ist für heute sowieso nicht geplant. 

 

Wir wollen als erstes zum Kekaha Kai State Park. Eigentlich müssten wir das Auto am Eingang stehen lassen, so holperig wie der Weg aussieht. Wir steigen kurz aus und werden von einer großen "Fliege" attakiert.

Der Brummer lässt und einfach nicht in Ruhe, also steigen wir schnell ein und holpern die 2,5km durch kahle Lavafelder bis zu einem Parkplatz. Die Lavafelder sind von einem Ausbruch des Hualalai 1801. Der State Park besteht aus 3 Stränden. 

 

Es ist ein sehr schöner Strand mit hohen Wellen. Die gemeldete große Welle hat sehr viele Wellenreiter angezogen. Wir schlendern am Strand und schauen uns eine Weile das Spektakel auf dem Meer an.

Wir fahren wieder bis zur Hauptstraße und in Richtung Norden weiter. Wir wollen eigentlich zur Nordspitze, fahren dann aber nur bis zum Abzweig nach Waimea, wo wir dann die Saddle Road über die Berge nach Hilo nehmen. 

Bei Waimea

In Waimea zweigt die Straße auf die Saddle Road ab. Waimea liegt inmitten weitläufiger Grünflächen auf einer Höhe von 820m - ein Kontrast zu den Regenwäldern Hilos und den Lavafeldern an der Kona Coast.

 

Die Saddle Road verläuft von Waimea in Richtung Südösten zwischen dem Mauna Kea und dem Mauna Loa mit abzweigenden Panoramastraßen. Lavaströme haben den Hwy 130 in zwei Sektoren unterteilt. Es ist eine wunderschöne Strecke. Auf halber Strecke fängt es an zu regnen. Dann noch ein Stau wegen Straßenbau. Am Nachmittag kommen wir in Hilo an, fahren aber gleich weiter zum Volcano Gebiet, wo wir im Volcano Country Cottages für die nächsten 3 Tage ein Ferienhaus gemietet haben. Die Unterkunft liegt wunderschön in einem kleinen Regenwald. Der Vermieter wartet schon auf uns und zeigt uns das liebevoll eingerichtete Haus. Es gibt noch 3 weitere Gebäude, welche weit auseinander liegen. Wir bekommen gute Tipps wo das Essen gut ist und machen uns kurz darauf los um Essen zu gehen. 

Zufahrt zum Volcano Country Cottages

Der Vermieter erzählte uns auch, dass der Vulkan Halema uma im Moment fast bis zum Rand mit Lava gefüllt ist und man dieses im Dunkeln sehr gut beobachten kann. Vom Jaggar Museum aus kann man sehr gut in den Krater sehen. Das wissen natürlich sehr viele und dementsprechend viele Leute sind hier. Am Parkplatz gibt es direkt Platzeinweiser, damit es nicht zum Chaos kommt. 

Es ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis, diese blubbernde Lava so aus der Nähe sehen zu können. Hier ein paar Eindrücke.

 

Wir halten uns etwa eine Stunde im Volcanoes National Park auf und fahren dann wieder zum Ausgang. Wir befolgen den Restaurantvorschlag des Vermieters und bereuen es nicht. Es ist sehr voll und normalerweise muss man vorher reservieren. Aber wir haben Glück und bekommen noch 2 Plätze. Anschließend geht es zurück zum Cottage. 

Heute ist das Frühstück inclusive. Die Vermieterin hat unseren Kühlschrank mit Eiern, Milch usw aufgefüllt, Außerdem hat sie ein leckeres Macadamiabrot gebacken und auch frische Früchte gibt es. Heute steht als erstes ein Highlight auf dem Programm - ein Helikopterflug über das Vulkangebiet.

 

Wir fahren nach Hilo zum Flughafen, wo wir als erstes eine Einweisung bekommen. Eine Familie mit 2 Kindern fliegen auch mit. Karsten und Ich dürfen vorn beim Piloten sitzen. Das wollte ich schon immer mal. Helikopterfliegen mag ich besonders, ist einfach nur genial. 

 

Er hebt ab und fliegt über Hilo, dann über viele kleine Wasserfälle und Vulkankrater. Danach fliegt er über die Lavafelder bis zum Meer, wo die Lava unterirdisch ins Meer fließt mit der dementsprechenden Rauchbildung. Anschließend geht es zurück nach Hilo.

09.11.2017 Flug über den Vulkan

Der Pilot erzählte uns das an diesem Tag  Farmers Markt in Hilo ist und wir beschlossen und da mal um zu schauen. Hilo hat rund 43000 Einwohner. Alles grünt und blüht hier. In Hilo ist es ruhig, entspannt und eher beschaulich, Hektik ist ein Fremdwort. Farmer bieten auf dem Markt ihre Produkte wie Kürbisblüten, Bananen aller Art, Orchideen und Matten aus Blättern.

Nach einem einheimschen Imbiss auf em Markt beschließen wir zum Akaka Falls State Park zu fahren. Zwei der faszinierendsten Wasserfälle Hawaiis findet man in diesem Park. Ein etwa halbstündiger Rundweg führt vorbei an den etwas weniger spektakulären Kahuna Falls und dann an den Akaka Falls, deren Wasser 150m tief stürzen. 

 

Anschließend fahren wir zum Volcano National Park, wo wir uns noch ein Stück vom südlichen Parkgébiet anschauen. 

Wir entschließen uns die Thurston Lava Tube anzuschauen. 

Der Lava Tunnel entstand durch einen unterirdischen Lavastrom. Der Weg bis zu Eingang ist nicht weit vom Parkplatz und an manchen Stellen von Riesenfarnen gesäumt. Insgesamt benötigt man nur 15 Minuten. Der Weg beginnt mit einem steilen Abstieg durch hohes Farn. Dann gelangt man in einen kesselförmigen Krater. Hier beginnt die Lava Tube. Der gigantische Tunnel entstand durch die äußere Verkrustung des Lavastroms, während innen die flüssige Magma weiterfloss. Für die 180 m benötigt man ungefähr 10 Minuten. Am Wegesrand befinden sich Infotafeln über Tiere und Pflanzen. 

 

Bei dem Spaziergang durch dir Röhren ist uns schon etwas mulmig zumute. Hier wo, statistisch gesehen, alle 3 Tage die Erde bebt. Aber wir erreichen unbeschadet den Ausgang. 

Weg durch eine Lavaröhre

Es wird langsam dunkel und wir beschließen auch heute wieder einen kurzen Blick in den "Halema'uma' Crater zu werfen. Untrwegs halten wir noch an den Dampföffnungen in der Nähe des Kilauea Military Camp an. 

Weiter geht es zum Jaggar Museum, wo sich auch heute wieder eine große Menge Schaulustige eingefunden haben. Der Blick in den Vulkan fastziniert uns wieder und wir schießen etliche Fotos. Heute sind im Krater 3 Stellen erkennbar, wo die Lava brodelt.

 

Anschließend gehen wir noch chinesisch Essen, gleich in der Nähe der Unterkunft. Zuhause angekommen, werden nur noch die Bilder hochgeladen und danach fallen wir totmüde ins Bett, nach diesem langen Tag.

 

10.11.2016 Volcanoes National PARK

 

Nach dem Frühstück, zu welchem wir auch heute wieder die Zutaten in unserem Kühlschrank vorgefunden haben, machen wir uns auf zum Volcanoes National Park. Heute wollen wir mal wieder eine kleine Wanderung machen. Wir fahren wieder ins südliche Vulkangebiet und hier zur Chain of Craters Road in die„Mauna Ulu Parking Area“. Hier parken wir unser Auto und packen die Rucksäcke. 
Wir wollen den Napa Crater Trail wandern, aber nur bis zum Pu'u Huluhulu.
 
Hier ein paar Eindrücke von der Wanderung. Getroffen haben wir nur 2 Leute. Wege suchen über Lavafelder, bis auf klettern zwischen Farnen - eine sehr schöne Wanderung, welche auch für ungeübte Wanderer machbar ist. 
 
Hier ein paar Eindrücke dieser Wanderung.

Nach ca. 3 Stunden kommen wir wieder am Parkplatz an. Hier gibt es einen kleinen Imbiss aus unserer Kühltasche und anschließend fahren wir die Chain of Craters Road in den Süden weiter bis ans Ende am Meer. Dort schauen wir uns den Hölei Sea Arch an und laufen ca. 1 Km Richtung der Stelle wo die Lava, stark rauchend, ins Meer fließt. Es ist sehr heiß und der Marsch in der Mittagssonne ist sehr anstrengend.

Wir fahren die selbe Strecke wieder zurück und sehen erst jetzt, wie die Lava damals auch über die Straße gelaufen ist. Ein paar Reststücke der Straßen sind auch jetzt noch sichtbar. Parallel wurde eine neue Straße gebaut. 

Anschließend hatten wir erst einmal genug von Vulkanen und beschließen zum Punalu'u Beach Park mit seinem schwarzen Sandstrank und Kokospalmen. Wir kommen am späten Nachmittag hier an. Eine kleine Menschenmenge steht am Strand und als wir näher kommen, sehen wir das es wegen ein paar Schildkröten ist. 

Wir wollen unbedingt ein paar schöne Bilder erhaschen, aber es ist nicht so leicht. Die Schildis futtern unter Wasser und wir sehen meistens nur ihren Panzer.

Es wird schnell dunkel und so beschließen wir zurück zu fahren. Als wir in Höhe des Volcanoes National Park sind, fahren wir kurzentschlossen in den Park um auch heute wieder einen Blick in den Vulkankrater zu werfen. Eine letzte Chance auf unserer Reise, denn morgen geht es schon wieder weiter auf die Insel Maui.

 

Heute bleiben wir aber nicht so lange, denn uns packt ein Hungergefühl. Wir machen uns auf und gehen heute mexikanisch Essen. Danach noch Bilder hochladen und ein paar Sachen packen. Auch heute haben wir kein Erdbeben gespürt, zum Glück , die Erfahrung muss ich nicht haben.

11.11.2016 Big Island - Maui

Nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer und verabschieden uns vom Vermieter. Das Rezept vom leckeren Macadamiakuchen will seine Frau uns zuschicken, sobald wir wieder in Deutschland angekommen sind. Wir fahren Richtung Flughafen und da wir noch etwas Zeit bis zum Abflug haben, machen wir einen Abstecher zur Mauna Loa Farm, wo man Macadamia Nüsse in alles Variationen kaufen kann. Schade das unsere Zeit zu einem Rundgang in der Fabrik nicht mehr ausreicht. So kaufen wir nur ein paar Nüsse mit Schokolade und ein Cap für mich.

Nun ist es schon wieder Zeit Abschied von einer wunderschönen Insel zu nehmen. Wir fahren zum Flughafen in Hilo, geben unseren Mietwagen ab und checken ein zum Flug nach Maui, der letzten Insel auf unserer Reise. Hier geht es weiter zu den Abenteuern auf der Insel Maui.

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© Andrea Gebhardt