Delicate Arch im Arches Nationalpark
Delicate Arch im Arches Nationalpark
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2019 - New York und der Nordwesten der USA

21.06.2019 Frankfurt - New york

Nach dem Frühstück packen wir den Rest der Sachen in den Koffer. Die Waage zeigt bei beiden 23 kg +- 300g an. Das passt, also kann es losgehen. Wir fahren mit dem Auto nach Frankfurt wo wir in einem Airport- Parkhaus in Frankfurt Grießheim parken. Der Shuttlebus lässt nicht lange auf sich warten. Nach ca. 20 Min Fahrt kommen wir am Flughafen an und können an einem Automaten selbst einchecken und unser Gepäck abgeben. Als wir durch den Sicherheitsbereich gehen werden wir aufgefordert mitzukommen. Wir haben beide auf unseren Tickets  SSSS, das heißt wir wurden ausgewählt und werden gründlich durchsucht, separat an anderen Schaltern weit weg von der normalen Sicherheitsschleuße. Sind wohl Stichproben, hauptsächlich nach Sprengstoff. Egal, wir haben nichts dabei und müssen uns keine Gedanken machen.  Danach ist warten angesagt. Bis zum Abflug sind es noch 3 Stunden. Wir gönnen uns ein Weißwurstfrühstück mit Brezeln.

Wir sitzen pünktlich im Flieger, aber ein paar Passagiere haben den Flieger wohl nicht erreicht. Mit einer Stunde Verspätung starten wir dann endlich in Richtung New York. 

Wir haben Sitze mit mehr Beinfreiheit gebucht. Außerdem sitzen wir allein in einer Dreierreihe und können den mittleren Sitz gut als Ablage benutzen. 

Geplante Landung ist um 19.55 Uhr. Kurz vor der Landung werden Namen genannt, diese sollten sich am Kofferband beim Personal melden. Wir sind auch dabei. Ein Koffer hat es nicht bis nach America geschafft,  sodass dieser nach Aussage des Personals, erst am nächsten Tag ins Hotel geliefert werden soll. Im Koffer sind die Waschsachen und hauptsächlich die Sachen von Karsten. Ein Notfallset habe ich zum Glück im anderen Koffer, er muss nun mit einem Shirt und einer Shorts zurecht kommen. Leider wurde der Koffer erst am Sonntag gebracht, nach vielen Telefonaten mit Lufthansa. Gut das wir 3 Tage Aufenthalt in New York haben und nicht gleich zu unserer Rundreise in den Westen weitergeflogen sind.

 

Per Taxi geht es durch den allgegenwärtigen Stau zum Hotel, welches wir  nach einer Stunde erreichen. Wir bekommen ein Zimmer in der 3. Etage, leider ohne Manhattenblick und mit einer Eiswürfelmaschine direkt vor der Tür...läuft...So müde wie wir sind gehen wir gleich schlafen. Das Lärmproblem wird mit Ohropax gelöst. Unsere Übernachtung ist im Hilton Garden Inn in Long Island City Queensboro.

22.06.2019 New York

Um halb 5 werde ich wach. Zum Glück sind Hygieneartikel im Hotel vorhanden.

Wir packen die Rucksäcke und gehen zum Frühstück nach unten. Leider ist es nicht inclusive, aber sehr gut. Frisch gestärkt gehen wir zur Subway, gleich gegenüber vom Hotel. Wir kaufen eine Metrocard und laden für jeweils 4 Fahrten den Geldbetrag auf. Mit der Linie E fahren wir in Richtung Manhatten. In der 34. St. Steigen wir aus uns laufen zum Empire State Building. Wir haben für 2 Tage den New York Sightseeing Pass von Deutschland aus gebucht. Hier sind 20 Sehenswürdigkeiten, sowie die Fähre zur Liberty Island und der Hop on Hop Bus inclusive. Da das Empire State Building nicht dabei ist, haben wir auch hier die Karten schon von Deutschland aus gekauft. Eine gute Idee, so müssen wir uns wenigstens nicht anstellen, das heißt es gibt nur noch lange Schlangen bei der Security, durchleuchten wie am Flughafen und anschließen noch am Aufzug warten. Wir haben Glück und kommen recht gut durch, da es recht früh ist. Irgendwann schaffen wir es dann doch noch bis auf die Plattformen. Ein gigantischer Ausblick eröffnet sich uns. Wir gehen auch noch auf die oberen beiden Plattformen, hier ohne störende Glaswände.

Anschließend laufen wir zur Grand Station, eine gigantischer, schöner Bahnhof. Wir schauen uns etwas um und suchen dann den Whisper room, ein großer Raum vor der Oyster Bar. Wenn man hier in einer Ecke steht und etwas sagt, hört man das auf der gegenüberliegenden Seite sehr gut, obwohl so weit entfernt

Wir gehen weiter zum Rockefeller Center. Auch dort natürlich wieder lange Schlangen und Sicherheitskontrollen. Aber der Ausblick entschädigt für alles. Nachdem wir uns noch etwas umgeschaut haben, gehen wir weiter zum Time Square.

Der Time Square ist sehr interessant, hauptsächlich bunt, laut und für meinen Geschmack einfach viel zu viele Menschen auf einem Haufen. Dazu kommt noch die Hitze. Wir kämpfen uns eine zeitlang durch die Menschenmassen. Nach einem Hotdog  beschliessen wir mit einem der Hop on Hopbusse zu fahren, welche auch im Pass inclusive sind. 

Es ist nicht so einfach die richtige Haltestelle für den Bus zu finden. Dieser fährt um den Centralpark bis in die Bronx und zurück über die 5th Ave. Dort fahren wir auch am Appleladen vorbei. Da ich mir schnurlose Kopfhörer kaufen will, steigen am Rockefeller Center aus und laufen ein ganzes Stück auf der 5th Ave zurück, vorbei an den teuren Nobelmarken. Bei Apple ist es voll und vor allem laut. Die Kopfhörer snd zum Glück schnell gefunden.

Danach gehen wir zurück zum Rockefeller Center und essen dort Burger und Sandwiches. Anschließend laufen wir zur 53 st um von dort per Subway bis Queens zurück zu fahren.

Für heute haben wir genug. Leider ist der Koffer immer noch nicht im Hotel angekommen. Karsten ruft bei Lufthansa an und bekommt gesagt, dass der Koffer schon an ein Taxiunternehmen ausgegeben wurden. Also noch eine Nacht ohne die Waschzeug und anderen wichtigen Sachen. Es ist wie es ist und so fallen wir todmüde ins Bett. 

23.06.2019 New york

 

Auch heute frühstücken wir wieder im Hotel. In der Drogerie nebenan kaufen wir Sonnencreme und Mineralwasser für unterwegs.  

Geplant für heute ist Updown und Liberty Island mit der Freiheitsstatue. Mit der Subway fahren wir bis zur Endhaltestelle am One World Observation Center. Dieses wollen wir uns erst nachmittags anschauen Wir wollen lieber die frühe Stunde nutzen, um zur Freiheitsstatue zu kommen. 

Wir laufen von der Haltestelle bis zum Pattery Park, von wo aus die Fähre übersetzt. Auch hier natürlich wieder Schlange stehen und Sicherheitskontrollen. Die Fähre ist im Pass auch inclusive. Wir setzen über und sehen schon von weitem die vielen Menschen. Wir gehen eine runde um die Statue, fotografieren und nach einer Stunde stehen wir wieder an Deck der Fähre. Zurück geht es über Ellis Island, wo früher die Einwanderer gelandet sind und sich registrieren lassen mussten. Wir haben keine Lust die Insel zu erkunden und bleiben auf der Fähre. 

Am Pier angekommen steigen laufen wir ein Stück am Wasser entlang und steigen dann in den Updown Bus, diesen finden wir schneller als den Bus von gestern. Wir fahren eine Runde, vorbei am Pier, China Town und Little Italy, bevor wir am Time Square wieder aussteigen.

Hier auszusteigen war eigentlich nicht der Plan. Aber egal. Es gibt erstmal ein Eis bei Mc Donald. Wir schauen uns noch einmal das flippige Geschehen an, bevor wir in Richtung World Trade laufen.  Beim Empire State Building steigen wir wieder in einen Bus um am One World Trade auszusteigen. Ground Zero ist sehr bewegend. Danach beschließen wir auch hier nach oben zu fahren. Die Schlangen sind sehr schnell geschafft. Der Fahrstuhl nach oben ist wie im Film und wir befinden uns mittendrin. Die Aussicht ist auch wieder gigantisch. Wir bleiben ca eine Stunde. Es ist schon spät und so gibt es im Untergeschoss heute ein asiatisches Reisgericht, kalt aber sehr sättigend. 

 

Mit der Subway geht es wieder zurück zum Hotel.

Unser Koffer ist immer noch nicht da, schrei.... Karsten versucht es nochmal der bei Lufthansa und eine Stunde später wird er tatsächlich noch gebracht. Wir sind schon viel in der Welt unterwegs gewesen, meistens mit Umsteigen. Jedes Mal haben es unsere Koffer geschaftt. Dies war der erste Langstreckenflug mit Lufthansa und sogar ohne Umsteigen ist der Koffer nicht angekommen und erst nach 3 Tagen gebracht worden. Zum Glück haben wir die paar Tage in New York gemacht, ansonsten wäre es schlimm geworden, da ab morgen unsere Rundreise ab Salt Lake City beginnt.

So ist der Koffer wenigstens schon gepackt. Das restliche Gepäck ist schnell verstaut und um 22 Uhr gehen wir schlafen, leider bin ich bis nach Mitternacht noch wach. 

 

24.06.2019 New York - Salt Lake City - Ely

Um 3.30 Uhr klingelt der Wecker, ich war gerade erst eingeschlafen. Das wird heute ein sehr langer und anstrengender Tag. 

Die Koffer sind schnell gepackt. Wie checken aus und vor dem Hotel wartet schon unser bestelltes Taxi, welches uns zum Flughafen in Terminal 4 bringt. Uns fährt eine wirklich nette alte Dame, welche mit uns sehr nett plaudert.

Wir geben die Koffer ab und bezahlen je 40 Dollar fürs Gepäck. Dieser Flug haben wir für unsere Delta Meilen gebucht und so müssen wir nur das Gepäck bezahlen. Wir gehen durch die Security  in den Gatebereich. Hier frühstücken wir und eine halbe Stunde später sitzen wir auch schon im Flieger nach Salt Lake City. Der Flug vergeht dank Filmen recht schnell und nach 5 Stunden landen wir und können  unsere Koffer in Empfang nehmen - dieses mal zum Glück beide Koffer. 

Wir gehen zu Alamo um den von Deutschland aus gebuchten SUV abzuholen. Die gebuchte Größe ist leider im Moment nicht vorrätig. Der Vermieter will uns mit einem kleineren SUV abspeisen, kommt nicht in Frage, immerhin müssen wir unsere Koffer, Rucksäcke und eine Kühlbox, sowie die Getränke im Auto unterbringen. Wir sagen das wir lieber warten. Nach einer Viertelstunde kommt er und bietet und einen 8-Sitzer SUV an, ohne Aufpreis.

Auf geht es zum SUV, wo Karsten sich mit großen Fahrzeug erstmal vertraut macht. 

Danach fahren wir zum Walmart um uns mit Lebensmittel und Getränken einzudecken. Wir kaufen wie immer auch eine Kühltasche und Eis, so wird alles gut verpackt und gekühlt.

 

Sofort geht die Fahrt los in Richtung Ely / Nevada unserem heutigen Übernachtungsort. Salt Lake City kennen wir ja schon von unserer Rocky Mountains Tour und außerdem werden wir am Ende unserer Reise hier ein paar Tage verbringen.

 

Unterwegs nach Ely wollen wir uns die großen Salzflächen, welche rechts und links der Straße liegen, anschauen. Als erstes müssen wir uns der Hitze anpassen und so halten wir an einer Raststätte am Hiway um uns umzuziehen und leckere Sandwich zu essen. Es dauert nicht lange und wir stoppen an dem ersten Salzfeld. 

In Wendover schauen wir uns den Cowboy am Westeingang an, fotografieren und fahren gleich weiter bis Ely, 156 Meilen sind es von hier noch. Unterwegs wird der Himmel verdächtig dunkel. Neben der Straße tanzen Sandteufel. Wir schaffen es aber dem Unwetter davon zu fahren. Bis Ely hat sich alles wieder verzogen.

Wir schlafen dort in einem historischen hotel von 1925, dem Hotel "Nevada" mit Casino. Ein Dennis ist auch angrenzend im Hotel. Dort essen wir am Abend, haben einen Gutschein 25% bekommen. Anschließend holen wir im Casino noch  kostenloses Bier und ein Margeritha an der Bar. Todmüde fallen wir ins Bett. Die Zimmer sind recht neu, das Minibad aber so belassen wie es früher war. 

25.06.2019 Ely - Lake Tahoe

Wir schlafen sehr gut im historischen Hotel. Frühstück gibt es im Dennis mit Gutschein vom Hotel, daher etwas günstiger. 

Da wir beide Probleme mit der Nase haben, fahren wir zu einem Supermarkt, wo man Nasenspray usw. immer bekommt. Tanken müssen wir auch noch. Auch heute haben wir eine weite Strecke vor uns. Unser erster Stopp ist das Hickison Petroglyhs National Monument. Dort laufen wie den kleinen Loop, bergab rutscht Karsten dann aus und knickt mit dem Fuß um und schlägt aufs Schienbein. Gut das wir Eis im Auto haben, so kann er gleich kühlen. Der Knöchel ist bis Ende der Reise blau. 

Petroglyph National Monument

Wir fahren weiter und die Strecke kommt uns unendlich vor. Irgendwann sehen wir dann aber doch die Sand Mountain Area. Die Sand Mountain ist eine singende Sanddüne 20 Meilen östlich von Fallon, Nevada, entlang der US-Route 50. Die Düne ist zwei Meilen lang und 600 Fuß hoch. Der Sand stammt aus dem alten Lake Lahontan, der vor 9.000 Jahren größtenteils ausgetrocknet ist.

Als erstes ziehen wir uns mal wieder um. Heute morgen in Ely war es noch sehr kalt. Dies hat sich geändert, daher ziehen wir uns als erstes um. Länger als ein Fotostopp halten wir uns aber nicht auf und fahren weiter in Richtung Lake Tahoe.

Kurz bevor wir am Lake Tahoe ankommen, zweigt der Weg nach Virginia City ab, welches ich noch von der Serie Bonanza und anderen Western kenne. Also fahren wir in die Berge und schauen uns das kleine Örtchen an. Eine sehr gut erhaltene Mainstreet versetzt uns in die Westernzeit zurück. 

Wir haben leider nur eine Stunde Zeit, bis zum Lake Tahoe und dem Übernachtungsort South Lake Tahoe ist es noch ein gutes Stück zu fahren. Als wir am Hotel ankommen ist dort Valet Parking. Darauf waren wir nicht vorbereitet. Schnell alles zusammen gepackt, was wir für die Nacht benötigen und schon fährt unser Auto davon. Es ist ein wunderschönes Hotelzimmer, besser gesagt eine Suite mit riesigem Whirlpool, wo 4 Leute Platz finden würden, welch ein Luxus. 

Auch eine kleine Küche, ein Essbereich mit großem Tisch und einem kleines Wohnzimmer mit Schlafcouch ist vorhanden. Wir sind ziemlich fertig und da das Hotel Seasons oben auf dem Berg liegt und wir den Valet Parking nicht schon wieder in Anspruch nehmen wollen, bestellen wir Pizza bei Pizza Hut. Danach gehe ich noch in den Whirlpool, eine tolle Sache und anschließend erschöpft schlafen.

26.06.2019 Lake Tahoe

Im Hotel gibt es leider kein Frühstück, sodass wir die Reste der Pizza von gestern essen.

 

Anschließend wollen wir diesen wunderschönen See erkunden. Von Deutschland aus haben wir für 11 Uhr eine Schaufelraddampferfahrt auf dem See zur Emerald Bay gebucht. Bis dahin haben wir noch etwas Zeit und fahren ein paar Aussichtspunkte am See an. Es ist sehr kalt, gut das wir dicke Sachen mit haben.

 

Der Lake Tahoe liegt an der Grenze zwischen den beiden westlichen US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada. Mit seiner Lage in 1.897 Metern Höhe vor der majestätischen Bergkulisse der Sierra Nevada gilt er als einer der schönsten Orte der Welt. Dieses Naturjuwel bietet das ganze Jahr über ultimative Bergabenteuer und erstklassige Erholungsangebote im Freien inmitten einer atemberaubenden Landschaft. (info von www.southtahoe.com)

Als größter Bergsee Nordamerikas ist der Lake Tahoe für sein kristallklares Wasser und seine imposante Umgebung bekannt. Die malerische Emerald Bay zählt zu den am häufigsten fotografierten Orten der Welt.

South Lake Tahoe ist die größte Stadt am Lake Tahoe. Hier befinden sich nicht nur etwa 75% der am See gelegenen Unterkünfte, sondern auch eine umfangreiche Auswahl an Restaurants sowie viele Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten.

 

Pünktlich fahren wir zur Anlegestelle. Hier haben sich schon viele versammelt. Auf dem Dampfer setzen wir uns aufs oberste Deck, da wir eine schöne Aussicht haben wollen, aber es ist eisig kalt als sich der Dampfer in Bewegung setzt. So habe ich in Deutschland den ganzen Winter nicht gefroren. Irgendwann halten wir das nicht mehr aus und suchen uns ein wärmeres Plätzchen im unteren Deck. Hier werden auch Getränke und Esen angeboten. Nach dem Aufwärmen gehen wir dann doch wieder nach Draußen, direkt zum Schaufelrad. Hier ist es geschützter und in der Sonne kann man es dann doch gut aushalten. 

Wieder an Land starten wir eine Rundfahrt um den See im Uhrzeigersinn und stoppen an den  Aussichtspunkte, welche man nicht bezahlen muss. Es sind etliche State Parks dabei, wo es nur einen Strand gibt und nur für ein Foto 5 $ bezahlen wollen wir nicht.

 

Am Reagan Beach stoppen wir als ersten. Bei einem kleinen Imbiss sitzen wir in der Sonne und genießen die Aussicht. Danach fahren wir weiter zur Emerald Bay. Die Parkplätze sind hier alle belegt, sodass wir mehrere Runden drehen müssen bevor wir Glück haben. Auch hier bleiben wir nur für einen Fotostopp, wollen nicht zum Wasser hinunter laufen. 

 

Wir fahren weiter und stoppen  an den schönen Aussichtspunkten. Der See ist groß und so ist es  schon später Abend. bis wir wieder zurück im Hotel sind.

Wir haben heute keine Lust mehr zum Essen zu fahren, daher zaubern wir uns selbst ein Abendessen aus den Sachen aus unserer Kühlkiste.

Anschließend gönnen wir uns eine Auszeit in unserem riesen Whirlpool. 

27.06.2019 Lake Tahoe - Reno

Auch heute gibt es wieder Frühhstück im Zimmer, haben noch genügend Vorräte in unserer Kühlkiste. Danach checken wir aus dieser wunderschönen Unterkunft aus und fahren erstmal Tanken. Unser heutige Übernachtungsort ist  die Casinostadt Reno und natürlich übernachten wir dort in einem Casinohotel.

 

Unterwegs, noch am Lake Tahoe, liegt Incline City. Dort steht die berühmte Ponderosa aus der Serie Bonanza. Seit 2004 ist diese für Besucher geschlossen. Wir wollen aber trotzdem versuchen einen Blick auf die Gebäude zu erhaschen. Leider keine Chance. Traurig fahren wir weiter über den Mount Rose Pass ca. 2700m, aber vorher stoppen wir noch für ein paar letzte Ausblicke auf den wundervollen Lake Tahoe.

Weiter geht es bis Reno, wo wir kurz nachgeschauen wo wir heute übernachten.

 

Aber wir wollen heute erst noch zum Pyramide Lake.  Dort fahren als erstes zum Visitorcenter. Dieses ist neu und sehr liebelvoll eingerichet. Wir möchten zu dem Pyramidenförmigen Berg, welcher dem See seinen Namen gegeben hat. Aber auch hier bekommen  wir keine Info. Der See liegt in einem Reservat der Paiute Indianer. Der von Höhenzügen eingerahmte See in der Wüste gilt als der Rest eines einst 20.000 km2 umfassenden prähistorischen Gewässers (Quelle: USA der ganze Westen / Hans-R. Grundmann) 

Wir versuchen dieses tolle Fotomotiv erst auf der Ostseite und später an der Westseite zu finden. Unterwegs legen wir immer wieder kleinen Stopps ein und beobachten Vögel, Echsen und die Pelikane welche hier leben. Ganz am Ende der westlichen Seite wir mehrere Pyramidenberge. Es war ein ganz netter Ausflug, aber wir haben dieses tolle Fotomotiv leider nicht gefunden.

Hier steckt jetzt auch eine Nadel von uns - Im Visitor Centre am Pyramid Lake

Wir fahren zurück nach Reno in unser Hotel, dem Silver Legacy Resort Casino at THE ROW. Wir checken ein und bekommen ein Zimmer im 30. Stock, mit einer super Aussicht. Danach gehen wir in den Casinobereich. Wir kennen ja Casinos schon aus einem unserer letzten Urlaube von Las Vegas, Reno ist natürlich nicht so groß wie Vegas, aber trotzdem kann man sich dort schnell verlaufen. Die Casinos sind verbunden. Wir schauen uns etwas um und  entscheiden uns für ein Buffetrestaurant. Um 22 Uhr liegen wir im Bett, alles sehr ruhig ,eine gute Wahl das  Hotel, wir können es weiter empfehlen. 

28.06.2019 Reno - Lassen NP - Redding

Zum Frühstücken suchen wir uns ein Restaurant im Casinohotel. Eier, Speck und Pancake, der ganze amerikanische Wahnsinn, aber so lecker. Auch hier haben wir das Valet Parking genutzt, so bekommen wir recht schnell unser Auto gebracht.

 

Weiter geht es zum Lassen National Park, unserem ersten National Park auf der Reise. Wir haben uns für den Südeingang entschieden. Hier kaufen wir einen Nationalparkpass. Dieser ist für ein ganzes Jahr gültig. Er kostet 80 $ und gilt für alle Nationalparks in Amerika. Wenn man bei der Reise mehrere National Parks anschaut, rentiert sich der Pass richtig. Wir haben dieses Pass auf all unseren Reisen gekauft.

Der erste Stopp im Park ist gleich nach dem Eingang das Visitor Centre. Immer gut, da es hier viele Infos zu dem Park gibt und auch gut für einen Toilettenstopp. 

Nachdem wir uns mit Infos eingedeckt haben fahren wir los und stoppen am ersten Punkt im Park, an den Sulphur Works - ein erstes Gebiet  geothermischer Aktivität. Wir fahren weiter, wollen zu den Bumpass Hell wandern, einem Talkessel mit Heißwasserpools, Fumarolen und schwefligen Mudpots. Am Parkplatz weißt ein Schild auf die Sperrung des Wanderwegs hin. Also wird das wohl heute nichts. Nach ein paar Fotos fahren wir weiter. 

Wir fahren weitere Wegpunkte an und stoppen an den beiden Seen am Ende des Parks. Erst laufen wir einen kleinen Loop beginnend am Parkplatz um den Reflection Lake. Danach beginnen wir den Rundweg um den Manzanita Lake. Wir möchten ein Bild schießen mit Reflexion vom Berg im See. Auf halber Strecke finden wir eine gute Stelle (Nähe Ausfahrt des Parks). Wir laufen trotzdem noch weiter. Weil wir nicht wissen, ob der See ganz umrundet werden kann und weil es schon sehr spät ist, drehen wir irgendwann um und laufen lieber wieder  zurück.

Am Manzanita Lake

Wir fahren weiter zu unserem heutigen Übernachtungsort Redding. Dort haben wir ein Zimmer im Hotel Red Lion gebucht. Für eine Nacht ganz gut, mit 2 großen Betten und mit Frühstück.

Wir fahren noch zur Brücke welche die größte Sonnenuhr der Welt sein soll. Die Idee haben noch mehrere.  Es ist sehr voll dort und nach ein paar Fotos verschwinden wir wieder. Gegenüber von unserem Hotel essen wir heute im Applesbee.

29.06.2019 Redding - Crescent City

Frühstück ist inclusive, es ist sehr voll. Irgendwann öffnen sie einen Nebenraum, für die Pancakes hat es sich gelohnt zu warten.

Wir packen das Auto und fahren in Richtung West- Küste. Unterwegs stoppen wir kurz am Wiskey Lake und später machen wir noch einen Abstecher zu einer Fischzuchtfarm. Es dauert sehr lange bis wir endlich an der Küste ankommen. In  Wir machen einen kurzen Stopp in XXX am Hafen mit einem kleinen Leuchtturm. Hier blässt ein eisiger Wind. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Schnell wieder einsteigen und weiter.

Kurzer Stopp am Whiskey Lake

 

Danach geht es weiter und es dauert sehr lange bis wir endlich an der Küste ankommen. Wir machen einen kurzen Stopp am Hafen von MCKinley. Dort steht ein kleiner Leuchtturm. Hier blässt ein eisiger Wind. Wir laufen bis ans Wasser, aber da es so kalt ist, steigen wir lieber schnell wieder ein und fahren weiter in Richtung Trinidad und stoppen unterwegs an ein paar wunderschönen Stränden.

MC Kinleyville

Danach fahren wir weiter zum Redwood National Park. Dort laufen wir ein paar Loops und beobachten anschließend ein paar Hirsche, welche am Abend aus den Wäldern kommen.

Wir fahren weiter zu unserem heutigen Übernachtungsort Crescent City. Dort haben wir für eine Nacht ein Zimmer im "Light House Inn" gebucht. Es wird schon dunkel und so fahren wir nur eine kleine Runde im Ort und anschließend essen wir nebenan in einem Restaurant Fish and Chips.

 

30.06.2019 Crescent City - Newport

Wir frühstücken im Hotel. Danach wollen zum Jedediah Smith Redwoods State Park. Es sind nur 10 Meilen. In meinen Unterlagen steht kostenfrei. Leider sitzt da doch jemand im Häuschen, wahrscheinlich weil es Wochenende ist. Da wir nicht den ganzen Tag hier verbringen wollen und es uns für einen kurzen Abstecher zu teuer ist, drehen wir kurzerhand um und fahren Richtung Newport weiter.

Am Meer ist noch immer Küstennebel, was hier morgens normal ist. Unterwegs stoppen wir am Harris-Beach-State Park für ein paar Fotos. Anschließend in der Nähe von Brookings, wo sich gerade der Küstennebel verzieht. Dort ist auch ein Meeresarch zu sehen. Auch am Goldbeach stoppen wir kurz. Anschließend fahren wir zum  Cape Sebastian State Park welcher zum Teil noch im Nebel liegt.

 

Weiter geht es nach Brandon. Vor dem Ort halten wir bei einem Holzkünstler, welche vor seinem Haus wahre Skulpturkunstwerke stehen hat. Auch noch vor dem Ort ist der Bandon State Park, wo wir uns auch einen kurzen Fotostopp gönnen. 

Im Brandon State Park

Danach fahren wir in den Ort zum Hafen, wo wir uns mit leckerem Krabbensandwich bei Tony`s Crab Shack verwöhnen. Am Hafen geht es sehr touristisch zu. Wir schauen uns verschiedene Geschäfte an. Besonders hat uns Cranberry Sweets Company gefallen. Hier gibt es vor allem Popcorn in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen und andere süße Leckereien. Wir probieren uns durch die vielen Sorten und decken uns dann für die nächsten Tage ein.

Wir stoppen noch kurz bei Florence und dann fahren wir durch bis Newport. 

Um 19.30 Uhr erreichen wir Newport. Wir checken, für die nächsten beiden Tage, in "Schooner Landing" in eine wunderschöne Massonettewohnung ein,  mit Whirlpool und Kamin. Dieser funktioniert aber nicht richtig und alles riecht nach Gas. Der Monteur muss kommen, dieser schließt aber nur den Gashahn. Wir sind von den Sandwiches noch satt und essen daher nur eine Kleinigkeit aus unserer Kühlbox. 

01.07.2019 Newport 

Heute schlafen wir mal etwas länger und frühstücken in einem Diner im Ort. Danach schauen wir bei der kleinen Glasmanufaktur am Ortseingang vorbei, fahren aber gleich weiter in die Richtung aus welcher wir gestern gekommen sind. Wir fahren zurück bis Florence um den tollen Leuchtturm noch zu fotografieren, gestern konnten wir dort nicht halten. Von hier oben beobachten wir eine ganze Weile einige Seelöwen. 

Glas Manufaktur am südlicher Eingang von Newport

Wir fahren ein Stück weiter zum Carl G. Washburne State Park und wandern dort eine Stunde am Strand. Der Küstennebel will sich einfach nicht verziehen und wir haben bedenken, dass es anfängt zu regnen. Aber wir haben noch Glück. 

Danach weiter zum Neptune-State-Park State Park zu den Devils Löchern welche bei Flut röhrende Geräusche machen und in die Luft spritzen. Wir laufen den Kurzen Loop und es beginnt wirklich zu regnen, aber nur kurz. Anschließend fahren wir noch.  zum kleinen Visitor Center in der Nähe und ans Cape Perpetua. 

Kurz vor Newport fahren wir noch am Seal Rock State Wayside raus. Anschließend fahren wir in den Supermarkt um die Lebensmittelvorräte aufzufüllen. Heute kochen wir mal wieder selbst, wo wir doch eine so schöne Küche haben. 

Nach dem Essen gehen wir noch an den Stand, direkt unter unserer Unterkunft um den Leuchtturm und den Strand mit Sonnenuntergang zu fotografieren. 

02.07.2019 Newport - Rockaway Beach

Frühstück machen wir uns heute selbst in der Wohnung. Es gibt Eier mit Nudeln und Schinken, dazu Toast mit Marmelade.

Wir checken aus und fahren los in Richtung Rockaway Beach. Ich habe gestern in einem Visitor Center ein Magazin mit den State Parks von Oregon mitgenommen. Hier sind alle Vista Points und State Parks mit guten Erklärungen enthalten und so ist es leicht uns zu entscheiden. 

Als erstes halten wir am Otter Rock und am Devils Punsch Bowl. 

Anschließend fahren wir  in den Depoe  Bay State Park und weiter nach Depoe Bay. Hier gibt es die kleinste Hafeneinfahrt der USA und in der Bucht schwimmen Wale. Wir beobachten diese eine Weile.  

Anschließend  stoppen wir kurz in der Boiler Bay und danach in Pacific City, wo wir kurz den Leuten beim kraxeln auf eine Düne zuschauen. 

Weiter zum Cape-Lookout State Park, wo endlich die Sonne rauskommt. Wir beobachten ein paar putzige Hörnchen.

Als letztes fahren wir zum Cape Meares und laufen die kurze Strecke zum Octopus Tree. Danach noch bis zum Leuchtturm. Auf dem Rückweg sehen wir dann noch ein putziges Streifenhörnchen und ein Hirsch welcher in den Hecken steckt und frisst.

Es ist schon spät und so fahren wir zum heutigen Übernachtungsort Rockaway Beach wo wir für 2 Nächte im Surfside Resort gebucht haben. Auch hier haben wir wieder eine vollständige Wohnung mit einem 2.Schlafzimmer. Wir fahren zum Mexikaner zum Essen. Anschließend fallen wir todmüde ins Bett. 

03.07.2019 Rockaway Beach

Frühstück gibt es wieder im Zimmer. Bei einer voll ausgestatteten Wohnung ist das bietet sich das an und mit Blick aufs Meer etwas ganz besonderes.

Heute wollen wir in den Norden fahren und einen Abstecher in den Bundesstaat Washington unternehmen. Hierzu fahren wir bis Astoria. Dort verbindet die Columbia River Bridge Oregon und Washington. Wir fahren über diese lange Brücke, drehen aber auf der gegenüberliegenden Seite nach ein paar Kilometern wieder um, da eine Erkundung der Gegend unseren Zeitplan sprent. Also wieder zurück, aber wir können sagen " wir waren mal da" 

Weiter fahren wir in südwestliche Richtung zum  Fort Stevens State Park. Das Wetter ist plötzlich super. Wir parken das Auto und laufen zum Strand. Dort liegt ein altes Schiffswrack. Wir schauen uns das genauer an und laufen anschließend noch eine Stunde am Strand entlang. Der Strand ist so breit, dass dort sogar mit dem Auto gefahren werden darf, natürlich nur Allradfahrzeuge.

Anschließend fahren wir zum Ecola State Park und schauen uns erst den View Point an und danach fahren wir zum Indian Beach. Beides wundervolle Orte. Wir bleiben ca.2 Stunden.

Wir verlassen den Ecola State Park  und fahren zurück Richtung Rockaway Beach. Unterwegs halten wir noch an diversen Viewpoints.Essen gibt es heute in einem kleinen Restaurant in Rockaway Beach und zwar Fisch and Chips. Anschließen geht es zum Supermarkt um Getränke und Vorräte zu kaufen.

Anschließend machen wir noch einen ausgedehnten Strandspaziergang, sind aber zum Sonnenuntergang wieder im Zimmer. Am Strand wird schon gefeiert und sogar Feuerwerk. Morgen ist der 04.Juli, der Unabhängigkeitstag in den USA. 

04.07.2019 Rockaway Beach - Hood River

Wir frühstücken im Zimmer und danach fahren wir los in Richtung Inland. Beim Queren der Straße müssen wir warten da der Oregon Coast Scenic Railway unseren Weg kreuz. Heute, am Unabhängigkeitstag sind viele unterwegs. 

Wir wollen heute zur Columbia River Gorge. Wir haben uns dazu entschieden aus Zeitmangel, an Portland nur vorbei zu fahren. Wir wollen als erstes zum Vista House. Der Unabhängigkeitstag bei wundervollem Wetter treibt alle Leute auf die Straße, sodass wir kaum Glück haben die schönen Wasserfälle zu bewundern. 

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© Andrea Gebhardt