Delicate Arch im Arches Nationalpark
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Unsere Reisen
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Kos

Unser Urlaub im September 2008 auf der griechischen Insel KOS

Nachdem wir im November 2007 die große Fernreise nach Samoa und Neuseeland hatte, wir in im Dezember 2007 auch noch umgezogen sind, sollte es 2008 etwas "sparsamer" sein. Nach langem Suchen entschieden wir uns für Griechenland. Ich war schon auf Rhodos und Karsten auf Kreta, also entschieden wir uns für die kleine Insel KOS.

 

Am 17. September 2008 ging es dann vom Stuttgarter Flughafen los Richtung Süden. Am späten Abend landeten wir auf der Insel und wurden zu unserem Hotel "Corale" nach Tigáki gebracht. Es war kurz vor 22 Uhr und wir gingen gleich zum  Essen.

 

Im Internet hatten wir von einem neuen und einem etwas älterem Teil gelesen. Unser Zimmer hatten wir uns anders vorgestellt. es waren 2 Räume und ein kleines Bad. Außerdem lag es direkt am Animationspool. Wir wollten unsere Ruhe. Da investierten wir lieber noch etwas und bekamen dann eine superschöne Suite im neuen Bereich, hier mit Ruhepool etwas entfernter.

Wir unternahmen mehrere Ausflüge. Im Hotel konnte man Fahrräder ausleihen. Die besten Drahtesel waren es zwar nicht, aber sie erfüllten ihren Zweck. Wir unternahmen eine Tour nach Mamári. Nicht weit außerhalb von Tigáki in westlicher Richtung erstreckt sich ein Salzsee, an dem früher Salz gewonnen wurde. See und Uferzone wurden zum Naturschutzgebiet erklärt, Lebensraum für viele Vögel. Während der Wintermonate sind sogar Flamingos anzutreffen. Das Gelände ist frei zugänglich. Wir schauen uns dort um und fahren dann weiter nach Mamári. Dort essen wir in einem gemütlichen Lokal, schauen und etwas um und fahren wieder zurück.

Ausflug nach KOS Stadt mit dem Bus

 

Als erstes schauen wir uns das westliche Ausgrabungsgebiet an. Hellenistische und römische Bauten haben die Archäologen dort freigelegt. Weiter gehen wir in Richtung Hafen, vorbei an der Platane des Hippokrates. Der Legende nach saß in ihrem Schatten der berühmte Sohn der Insel, der Arzt Hippokrates. Auch der Apostel Paulus soll bei seinem Aufenthalt auf der Insel an dieser Stelle bereits das Evangelium gepredigt haben. Viele hundert Jahre - die Schätzungen reichen von 500 - 2000 Jahre dürfte inzwischen der hohle Baum schon alt. sein. Ein Gerüst von Rohren und Trägern stützt die Platane mittlerweile und auch ein hellenistischer Altar mit Stierkopfmotiven trägt zur Standfestigkeit bei. Ein antiker Sarkophag unter dem Baum nutzten die Türken einst als Wasserbecken.

 

Am Hafen setzen wir uns in ein Café und genießen die Sonne. Anschließend fahren wir mit einem Bähnle zum 4 km entfernten Asklepieion, der wohl bedeutensten Sehenswürdigkeit der Insel. Die Anlage ist terrassenförmig an den Ausläufern des Dikeos-Gebirges angelegt. Hier wurde der Gott der Heilkunst, Asklepios, verehrt. Die ältesten heute erhaltenen Reste des Asklepieions stammen aus dem 4. Jh. v. Chr.

 

Im Anschluss geht es per Bahn wieder nach KOS Stadt und nach einem Eis geht es mit dem Bus zurück nach Tigaki.

 

 

Heute wollen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarort unternehmen. Da es nicht weit ist laufen wir. Der Ort ist sehr klein. Bei der Durchfahrt mit dem Bus ist uns eine imposante Kirche aufgefallen und diese wollten wir uns anschauen. Leider war zu verschlossen. Aber plötzlich kam jemand und schloss die Kirche extra für uns auf. Super.

 

 

 

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© Andrea Gebhardt