Delicate Arch im Arches Nationalpark
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USA Südwesten Teil 3

Tag 16  12.06.2022 St. George - LAs Vegas

 

Es gibt Frühstück im Hotel. Anschließend wollten wir eigentlich in den Snow Canyon State Park um dort den Slot Canyon anzuschauen. Er liegt nur 20 min nordwestlich von St. George. Da auch für heute wieder über 40 °C angesagt sind und wir uns das Valley of Fire und dort speziell die "falsche" Wave anschauen wollen (dies hat 2010 leider nicht geklappt), fahren wir lieber gleich auf den Highway zum Valley of Fire. 

Am Eingang kommt die Enttäuschung. Durch die Hitze sind dort verschiedene Wanderstrecken gesperrt, dabei auch die Wanderung zur Wave. Dieses Mal haben wir also auch kein Glück :-(. Nachdem wir kurz am Visitor Center gehalten haben, fahren wir verschiedene Pullouts und Parkplätze an. Es ist ein wundervoller Park. Diesen sollte man auf keinen Fall auslassen, wenn man in der Nähe von Las Vegas ist. 

Im Valley of Fire State Park

Wir wollen die 2 Meilen Wanderung beim White Dome machen, welche durch einen Slot Canyon führt. Diese haben wir 2010 wegen mir abgebrochen, da ich dehydriert war und anschließen 2 Stunden im Visitor Center abkühlen und meinen Wasserhaushalt wieder in Ordnung bringen musste. Es ist schon wieder 40°C heiß, aber wir laufen dennoch los, wollen es einfach versuchen. Am Anfang geht es durch tiefen Sand, dies ist sehr anstrengend bei der Hitze. Dann geht es bergab. Zwischen den Felsen kommt man sich vor als stecke man in einem Toaster. Vor uns die Leute geben auf und auch wir laufen nur ein Stück weiter bevor die Vernunft siegt und wir auch Umkehren. Mühevoll steigen wir im Sand wieder nach oben.

 

Nach kurzer Verschnaufpause fahren wir in Richtung Osteingang und schauen uns dort die schönen Felsformationen rund um den Elephant Rock an.

Wir entscheiden uns nicht über den Highway zu fahren, sondern über die schönere Route entlang des Lake Mead. Auch dieser See hat einen erschreckend niedrigen Wasserstand. Nach einem kurzen Stopp an einem Aussichtspunkt fahren wir weiter und halten unterwegs noch an ein paar schönen Picknickplätzen. Sogar eine Oase mit Palmen war hier dabei. Bergziegen beobachten uns neugierig. Anschließend stoppen wir nur noch einmal kurz an einem Parkplatz, von wo es noch ein paar Arches zu erwandern gab.

Lake Mead
Laut Navi stehen wir mitten im See - hier war vor ein paar Jahren noch Wasser

Da es immer heißer wird, fahren wir weiter bis Las Vegas. Kurz vor der Stadt müssen wir Tanken und wollen unser Auto waschen. Leider schnappt uns ein großer Camperbus den Platz in der Self Waschanlage weg, das dauert länger. Nach 4 weiteren Versuchen eine Waschanlange zu finden, geben wir es auf und fahren mit unserem sehr schmutzigen Auto in die Stadt. Heute übernachten wir im The Carriage House in der 2. Reihe am Strip. Unser Navi führt uns gut durchs Großstadtgetümmel. Wir parken unser Auto in einem Parkdeck. Es geht ein starker Wind, gepaart mit den 43°C fühlt sich das an, als wenn man sich mit einem heißen Fön ins Gesicht bläst. 

Wir machen uns kurz frisch und starten unsere Tour über den Stripp. Hier bemerkt man von Corona kaum etwas. Sobald es sehr voll ist , setzen wir trotzdem unsere Masken auf. Der Stripp ist seit 2010 noch etwas ausgeflippter geworden. Wir kämpfen uns von oberhalb des Hotel "Paris", vorbei am Bellagio mit seinen Wasserspielen bis zum Venetian. Dieses Hotel ist einfach der Hammer. Drinnen ist es wie draußen. Es gibt Wasser mit Gondeln auf denen die Gondoliere seine Gäste singend durch die Kanäle schippert. Oben ist ein sehr echt aussehender Himmel. Eindeutig mein Lieblingshotel. Hier Essen wir auch, da es genügend Lokale gibt. Natürlich gibt es am Stripp noch viel luxoriösere  Hotels. Alles ist einfach gigantisch und ausgeflippt. In den unteren Etagen der Hotels befinden sich die riesigen Casinos. Hier gibt es keine Fenster, sodass man die Zeit total vergisst und es ist durchgehend geöffnet. 

Uns ist das ganze einen Tick zu viel, aber ich glaube diese verrückte Stadt muss man einmal im Leben gesehen haben.

Wir kämpfen uns den ganzen Weg wieder zurück, essen unterwegs nur noch ein Eis. Der Wind wird immer stärker, im Zimmer pfeiffen sogar die Fenster. Zum Glück können wir trotzdem gut schlafen. 

Hotel Venetian - Las Vegas
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© Andrea Gebhardt